Ernährungswissenschaften studieren - ein Eignungstest

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Richtige Ernährung und ein gesunder Lebensstil gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die Menschen treiben mehr Sport und essen gesünder. Vor allem Frauen und junge Mädchen machen alle paar Jahre eine Diät. Einen tiefen Einblick in diese Thematik bietet das Studium der Ernährungswissenschaften. Es setzt sich mit den ökonomischen, physiologischen und technischen Grundlagen der Ernährung auseinander und bietet verschiedene Entwicklungsrichtungen. Das Studium der Ernährungswissenschaften wird in Hochschulen der meisten Bundesländer angeboten. Da die Nachfrage nach diesem Studiengang gering ist, ist die Anzahl der Angebote sehr begrenzt. 

Das Studium

Das Studium der Ernährungswissenschaften oder der Ökotrophologie, wie es in manchen Hochschulen genannt wird, beschäftigt sich mit allen Aspekten der menschlichen Ernährung. Vorraussetzung für diese Studienrichtung ist die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife. An vielen Hochschulen gilt ein Numerus Clausus, der von Hochschule zu Hochschule verschieden ist. Die Grundlagen im Studium bestehen aus den Fächern Biologie, Chemie, Mathematik und Physik, daher solltest du auf jeden Fall Gefallen an Naturwissenschaften haben. Ein Leistungskurs in einem dieser Fächer ist zwar von Vorteil, aber kein Muss. Im späteren Verlauf des Studiums kommen anorganische Chemie, funktionelle Biologie, Biochemie und Genetik hinzu. Die Verknüpfung mit Medizin und den Wirtschaftswissenschaften ist ebenfalls möglich. Schwerpunkt der Ernährungswissenschaften ist die Produktion von Lebensmitteln, Ermittlung von Krankheiten aufgrund von falscher Ernährung und die Steigerung menschlicher Leistungsfähigkeit durch richtige Ernährung. Das Studium wird von Laborübungen begleitet, um es möglichst praxisnah zu gestalten. An einigen Hochschulen sind Praktika vor oder während des Studiums Pflicht. Zusätzlich sind gute Fremdsprachenkenntnisse von Vorteil, da ein Teil der Fachlektüre auf Englisch ist.

Berufsfelder

Während des Studiums der Ernährungswissenschaften kannst du dich in verschiedene Richtungen entwickeln: Lebensmittelchemie, Lebensmittelrecht,Ernährungsmedizin, Ernährungsphysiologie und im wirtschaftlichen Bereich die Produktionstechnik. Nach dem Studium arbeiten viele in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Sie helfen bei der Entwicklung neuer Produkte oder führen Qualitätskontrollen durch. Andere Gebiete, die sich Absolventen der Ernährungswissenschaften aussuchen sind Krankenhäuser und pharmazeutische Industrien. Zu der beliebtesten Berufswahl jedoch, gehört die Ernährungsberatung. Viele machen sich auf diesem Gebiet selbstständig. Ernährungsberater analysieren die Essgewohnheiten ihrer Kunden, stellen individuell angefertigte Ernährungspläne für sie auf und verhelfen ihnen zum Normalgewicht (nach BMI). Zusätzlich belehren sie über richtige Ernährung und versuchen, das Bewusstsein der Menschen für einen gesunden Lebensstil zu wecken. Eine weitere Richtung, die nach dem Studium eingeschlagen werden kann ist die Forschung.

Studieren oder nicht?

Das Studium der Ernährungswissenschaften beinhaltet viele naturwissenschaftliche Aspekte. Wer also wenig Interesse an den Fächern Biologie, Chemie und Physik oder kein naturwissenschaftliches Verständnis hat, wird es im Studium schwer haben. Jedoch braucht sich niemand vor dem Schwierigkeitsgrad dieser Fächer zu fürchten, da man von Anfang an, schrittweise eingeführt wird. Wenn du aber trotzdem noch unsicher bist, ob du dich für diesen Studiengang eignest, kannst du einige Tests online absolvieren. Diese helfen dir dabei, die eigenen Fähigkeiten einzuschätzen.

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